
Nie wieder hat man ein Wort von ihr gehört, untergegangen ist sie mit dem Tod des Mana Drachen. Aus dem Hochland brachte sie die Flut vorbei und kam darauf bei den Zwergen im Elfenteich zu neuen Kräften. Das arme Ding hatte jedoch eine Amnesie erlitten! Die kleinen Wichte meinten es nicht gut mir der quirligen Koboldin Konny. Sie wurde ausgenutzt, um als Rarität im Zwergentheater neugierige Besucher herbeizulocken. Es war wohl eine furchtbare Zeit für sie, fern ab von ihren Freunden von Verwandten. Ich besuchte den uralten Zwergenkönig, der mir verriet, dass Lena und Sascha die Koboldin befreiten. Mir erzählte der König, dass sein Verhalten der Koboldin gegenüber unverzeihlich wäre.
Als Konnys Erinnerung wiederkehrte, wusste sie, dass ihre Heimat in der Koboldsiedlung bei ihrem Großvater war. Mit Schrecken musste sie aber feststellen, dass ihre Anverwandten spurlos verschwunden waren und nur ihr Großvater übrig war. Sie schloss sich der Gruppe an, um den Grund des Verschwindens ihres Volkes herauszufinden. Jeder, mit dem ich mich über die Koboldin unterhielt, meinte, dass sie die Vorlauteste der Gruppe gewesen wäre. Ständig hätte sie etwas an allem und jedem auszusetzen. Viele beschrieben sie als launisch, aber auch ehrlich und herzensgut.
Trotz ihrer körperlichen Schwäche wusste sie sich mit furiosen Angriffszaubern zur Wehr zu setzen und beseitigte so manche Gefahr, die der Truppe den sicheren Tod beschert hätte. Konny wird immer in unserer Erinnerung bleiben!